7.12.2015 Theaterblau/Bar & Co Theater Drachengasse: Anfangen

© Daniel Wolf
© Daniel Wolf

Anfangen … das kann manches Mal ganz schön schwierig sein. Denn wie? Und wo? Ganz von vorne? Aber was ist dann mit dem, was schon war? Drei Frauen ziehen sich zurück, weil sie neu anfangen wollen. Sie wollen so einiges hinter sich lassen. Das ist die sehr spannende Ausgangssituation des neuen Stücks von Thomas Kamper. Doch sind die Frauen „real“ oder doch „nur“ Schauspielerinnen, die an einem neuen Projekt arbeiten. Viele Gedanken schossen DieKleinkunst-Redakteur Paul M. Delavos an diesem Abend durch den Kopf. Nicht alle wurden beantwortet, doch das tat der Begeisterung keinen Abbruch.

 

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2.12.2015  Theater Scala: Tannöd

© Bettina Frenzel
© Bettina Frenzel

Das „Theater zum Fürchten“, in diesem Fall in seiner Wiener Spielstätte Scala, findet  erfreulicherweise immer wieder interessante Stücke. Diesmal ist es ein historischer Kriminalfall, der als Vorlage zu einem Roman von Andrea Maria Schenkel diente, der seinerseits wieder die Grundlage für das Drama „Tannöd“ bildete. Ob diese Kette in der Praxis funktioniert, hat sich DieKleinkunst-Redakteur Gerd Kern angesehen.

 

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27.11.2015  Opening "clownin 2015"

© Alex Nirta
© Alex Nirta

Bereits zum 5. Mal findet Clownin - das größte internationale Clownfrauenfestival - im KosmosTheater statt, welches vom 27.11. - 5.12. dauert. Man kann wahrlich von "international" sprechen, denn aus Europa, Japan, Russland, der Türkei und Süd- und Nordamerika kommen die Stargäste! DieKleinkunst-Redakteur Markus Freiler erlebt an diesem Eröffnungstag einen Programmquerschnitt des Festivals, welcher bunt wie eine Blumenwiese wirkt und macht wirklich Lust auf mehr.

 

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20.11.2015 TAG: 13 oder Liebt eure Volksvertreter!

© Anna Stöcher
© Anna Stöcher

Das Wiener TAG ist vor allem für seine zeitgemäße Bearbeitung von Klassikern bekannt. Diesmal hat Autor und Regisseur Ed.Hauswirth jedoch freiere Hand bekommen und nimmt sich einen Fassbinder-Film als dramaturgische Vorlage. Ob auch dieses Experiment gelungen ist, sah sich DieKleinkunst-Redakteur Gerd Kern bei der ausverkauften Premiere an.

 

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17.11.2015 Freie Bühne Wieden: Das Weihnachtsbündel oder Wie weit ist wohin?

© Rolf Bock
© Rolf Bock

Eigentlich ist es an dem milden Novemberabend viel zu warm für ein Stück, in dessen Titel das Wort „Weihnachten“ vorkommt. Dennoch strömen viele Besucher zur Premiere von „Das Weihnachtsbündel“ von Ronald Rudoll in die Freie Bühne Wieden und der kleine Saal ist schnell gefüllt, sodass zusätzliche Stühle organisiert werden müssen. Ob die thematisch aktuelle Komödie DieKleinkunst-Redakteurin Magdalena Stockhammer trotz der warmen Temperaturen in Weihnachts-stimmung versetzen konnte, lesen Sie hier.

 

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10.11.2015 Theater Akzent: Bezahlt wird nicht

© Alexandra Reisinger
© Alexandra Reisinger


Dario Fo hat die Agit-Prop-Farce „Bezahlt wird nicht“ vor etwa 40 Jahren geschrieben. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die darin aufgezeigten Probleme heute nicht eher musealen Charakter haben und weshalb das Theater Akzent gerade dieses Stück für eine Bearbeitung durch Hubsi Kramar gewählt hat. Das und die Qualität der Aufführung hat  DieKleinkunst-Redakteur Gerd Kern bei der ausverkauften Premiere überprüft. 

 

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09.11.2015 Theater in der Drachengasse: Mann Ohr Mann! Ein Geschlecht wird belauscht

© Barbara Palffy
© Barbara Palffy

Das Bild am Plakat verspricht Lustiges und Musikalisches: Drei Männer, nur spärlich bekleidet mit Instrumenten, die doch wieder den Großteil der Körper verdecken. Das Theater in der Drachengasse und leuchtkraft luden zur Uraufführung von Katharina Tiwalds neuem Stück Mann Ohr Mann! Ein Geschlecht wird belauscht. Auch DieKleinkunst-Redakteurin Magdalena Stockhammer folgte dem Ruf, ob sie durch das Belauschen der Männer, das andere Geschlecht nun besser versteht, lesen Sie hier.

 

 

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27.10.21015 Maria Milisavljevic: Brandung

© andreas friess
© andreas friess


Der deutschen Autorin Maria Milisavljevic ist mit dem Drama „Brandung“ ein erstaunliches Stück gelungen, das schon mit Erfolg in Deutschland aufgeführt wurde. Jetzt folgte eine Inszenierung im Theater Drachengasse. Ob es hier ähnlich gut laufen wird, davon wollte sich DieKleinkunst-Redakteur Gerd Kern bei der ausverkauften Premiere überzeugen.

 

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22.10.2015  Theater experiment: „Horchposten“ & „Kleider machen Leichen“

Das Theater experiment überrascht auch in der neuen Saison wieder mit seiner Stückauswahl, und das durchaus positiv. Diese Mal ist der österreichische Autor Herbert Berger (1932–1999) mit „Horchposten“ und „Kleider machen Leichen“ aus dem Zyklus „Böse Stücke“ an der Reihe. Vor allem „Horchposten“ aus den 1980er-Jahren ist auch heute noch aktuell und stimmt einen nachdenklich – zumindest DieKleinkunst-Redakteur Paul M. Delavos.

 

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22.10.2015  Theater-Center-Forum: Liebelei

Das Theater-Center-Forum feiert heuer 60 Jahre Theatergemeinde und hat aus diesem Anlass als Jubiläumsproduktion ein Schnitzler-Stück auf den Spielplan gesetzt, und zwar „Liebelei“. In Kenntnis der Vorlieben des eigenen Publikums ging man auf Nummer sicher und entschied sich für einen Autor, der immer wieder ausverkaufte Vorstellungen garantiert. DieKleinkunst-Redakteur Gerd Kern wollte wissen, ob diese Rechnung aufgegangen ist und sah sich die neue Produktion an.


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21.10.2015 Spektakel: Movie Theater

Kein sichtbares Licht im Gebäude, der Haupteingang ist abgesperrt. Durch einen Nebeneingang schleicht sich DieKleinkunst-Redakteurin Magdalena Stockhammer zur öffentlichen Hauptprobe von Movie Theater ins Spektakel. Die Idee von Regisseur Danetto ist schnell erklärt: Bekannte Filmszenen auf die Theaterbühne bringen. Wie er und sein junges Ensemble das private Projekt umgesetzt haben und ob es sich lohnt, dieses Wochenende eine der drei Vorstellungen zu besuchen, lesen Sie hier.

 

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20.10.2015 KiP: Adolf Loos - Frauen & Freunde (von Helmut Korherr)

© barbara palffy
© barbara palffy

Nahezu jeder kennt den berühmten Architekten Adolf Loos und seine Bauten - vor allem das Loos-Haus am Wiener Michaelerplatz. Kaum jemand kennt jedoch den Menschen Loos. Aber gerade der ist in seiner Widersprüchlichkeit besonders interessant. Der österreichische Schriftsteller Helmut Korherr hat daher über Loos ein  „skurriles Lustspiel“ geschrieben, das im Theater des Cafe Prückel uraufgeführt wurde. Diekleinkunst-Redakteur Gerd Kern war dabei.

 

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14.10.2015  KosmosTheater: Der varreckte Hof

© Bettina Frenzel
© Bettina Frenzel

Letzten Mittwoch gelangte diese „Stubenoper“ von Georg Ringsgwandl zur Wiener Uraufführung. im KosmosTheater. DieKleinkunst-Redakteur Markus Freiler war von diesem Abend hellauf begeistert. Ein Stück voll von brisanten Themen, meisterlich in Szene gesetzt, einem überragenden Schauspielensemble und virtuoser musikalischer Umsetzung – „so muss modernes Theater!“


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3.10.2015  TAG: Bluad, Roz und Wossa

© Anna Stöcher
© Anna Stöcher

Sehr frei nach Shakespeare handelt Bluad, Roz und Wossa von Liebe, Tod, Eifersucht und Intrige. Das grandiose Ensemble unter der Regie von Christian SuchyGeorg Schubert, Julia Schranz, Elisabeth Veit, Jens Claßen, Raphael Nicholas – zeigt 75 Minuten lang, was hinter der ländlich-idyllischen Maske stecken kann und begeistert damit das Publikum und DieKleinkunst-Redakteurin Margot Fink.

 

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01.10.2015 Metropol: Charley’s Tante

© www.wiener-metropol.at
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Wunderbar frech und frisch ist das neue Metropol-Musical „Charley’s Tante“ geworden. Vor allem Stefano Bernardin überzeugt in der Titelrolle, ist weder outrierend noch peinlich. Peter Hofbauer & Viktoria Schubert (Buch, frei nach Brandon Thomas) ist hier wirklich eine schmissige Neufassung gelungen, die das Publikum gut unterhält und zum Ende mit viel Applaus belohnt wurde – auch von DieKleinkunst-Redakteur Paul M. Delavos.

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28.09.2015 vienna theatre project: Marry Me a Little

©  Ine Gundersveen / Thomas Schluet
© Ine Gundersveen / Thomas Schluet

 In den Premierenreigen im September reiht sich auch das vienna theatre project mit der kleinen, aber sehr feinen Produktion der musical comedy „Marry Me a Little“ von Stephen Sondheim ein. Das Theater Drachengasse erweist sich als perfekter Ort und Jacqueline Braun (Sie) sowie Tim Hüning (Er) als ideale Besetzung. Nicht nur das Publikum, sondern auch DieKleinkunst-Redakteur Paul M. Delavos war am Ende begeistert!

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24.9.2015 Theaterforum Schwechat: Direktor Serenelli und das Schaugeschäft

© www.forumschwechat.com
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Die Leiden und Freuden eines Vorstadttheater-Direktors und seines Ensembles im Jahre 1834  erlebte DieKleinkunst-Redakteurin Margot Fink bei der Premiere der Komödie „Direktor Serenelli  und das Schaugeschäft“ im Theaterforum Schwechat.  Das Ensemble rund um Olivier. Lendl konnte mit einer  fulminanten Darbietung begeistern.


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27.04.2015 Galerie im Ersten: Gefährliche Liebschaften

© Tim Hüning
© Tim Hüning

Intrigen gab es schon im Jahre 1789 und es gibt sie auch heute noch. Deshalb scheint die Thematik der „Gefährlichen Liebschaften“ gar nicht so fremd. Der Briefroman von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos gilt als zeitlos und konnte neben seiner Erfolgsverfilmung im Jahre 1988 auch immer wieder auf den weltweiten Theaterbühnen brillieren. Hauptszenerie ist das Frankreich des 18. Jahrhunderts. Während es im Buch und im Film um die Affären und Intrigen des französischen Adels geht, wurde für die neu adaptierte Bühnenfassung alles etwas normalisiert. 

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14.04.2015 L.E.O.: Die Fledermaus

Haben Sie auch eine Tante Florenz? Die Tante Florenz riecht nach einer Mischung aus Mottenkugeln und sehr süßem Parfum. Ihre Wohnung ist mit Antiquitäten überfüllt, ihre Haare sind immer toupiert und sie legt gern zu viel Rouge auf. Die Tante Florenz mit ihrem Hang zur Dramatik muss man einfach gerne haben. Genauso wie die Aufführung Die Fledermaus (für zwei SängerInnen und einen Pianisten) im Operntheater L.E.O.. Übertriebene Gestik mit viel Charme – die Eigenschaft einer gelungenen Operette!

 

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9.04.2015 Neue Tribüne Wien: Liebling, ich zieh ein

Der Titel des Stücks, Liebling, ich zieh ein, ist Programm für diesen Abend: der aufstrebende Autor Robert (Felix Kurmayer) freut sich darauf, dass seine Freundin Ruth (Beate Gramer) bei ihm einziehen wird. Doch als es läutet, ist es seine Ex-Freundin Fiona (Kerstin Raunig), die soeben von ihrem nunmehrigen Ex-Freund aus der Wohnung geworfen wurde. Was sich dann entwickelt, sorgt für so manche peinliche Situation. So richtig in Fahrt kommt die Handlung dann, als plötzlich Sylvie (Edith Schachinger) auftaucht, die einmal ein kurzes Intermezzo mit Robert hatte. Et Voilà, die WG ist perfekt. Doch wie perfekt sie wirklich ist, sei hier nicht verraten.

 

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28.3.2015 Die Wellbrüder aus’m Biermoos: Anarchie aus Bayern

© http://well-brueder.de/kategorie/media/
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1976 gründeten die Brüder Hans (ein studierte Germanist und in der Folge für die Texte verantwortlich), Christoph und Michael Well (beide gelernte klassische Musiker) die Musik- und Kabarettgruppe Biermösl Blosn. Sie stammen aus einer 17köpfigen Familie, deren Musikalität u.a. daraus zu erkennen ist, dass auch drei Schwestern musikalisch als Wellküren erfolgreich unterwegs sind. Hans Well hatte sich getrennt, weil sich die Brüder über die zukünftige Linie der Gruppe nicht mehr einig waren. Ihre kritischen Texte – so bezeichneten sie den deutschen Papst Josef Ratzinger als Alpen-Ayatollah und verursachten 1981 beim Münchner Oktoberfest einen Eklat, als sie die regierende CSU scharf kritisierten - verschafften ihnen auch durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Kabarettisten Gerhard Polt bundesweite Bekanntheit.

 

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18.3.2015 KosmosTheater: Mutterland

© Foto: Bettina Frenzel
© Foto: Bettina Frenzel

Eröffnet wird der Abend mit einem weiblichen Ausbruch aus der der dörflichen Einöde. Gefangensein, Ausbruch, Verzweiflung und Stärke bilden die tragenden Elemente des Abends. Die großartige Leistung der fünf SchauspielerInnen trägt den Zuseher von einem Stück zum nächsten. Die Bühne, beinahe ebenerdig, lässt so gut wie keinen Raum zwischen Schauspielern und Publikum. Trotzdem bieten die kurzgehaltenen Stücke wenig Zeit, sich in die jeweilige Geschichte einzufühlen. Gelingt es den erfahrenen Schauspielern mühelos, bleibt es für den Zuseher doch eine Herausforderung, die unterschiedlichen Eindrücke der Dramen in so kurzer Zeit zu verarbeiten.

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16.3.2015 Echoraum: Yorik stirbt

(c) dramagraz
(c) dramagraz

Der Theaterdirektor (Hubert Kramar) bestellt mit einer kryptischen Botschaft den Schauspieler (Daniel Doujenis) und den Dichter (Markus Kofler) in das Theater. Dass er sein Theater, in dem er von Theaterdirektor bis zum Reinigen des Theaterklos alle Positionen ausfüllt, nach diesem Abend schließen wird, weiß nur er. Doch zuvor schlüpft er noch einmal in seine Paraderolle, während der Schauspieler und der Dichter damit beschäftigt sind, die Welt abzubauen.

 

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16.3.2015 Eldorado: InBetween (von Barbara Markovic)

© Christian Bruna
© Christian Bruna

InBetween dreht sich um keine Frage, InBetween wirft auch keine auf – zumindest keine konkrete ­- InBetween ist postdramatisch angedacht. Uraufgeführt vor ziemlich genau einem Jahr in Ankara hat das bilinguale – nämlich deutsch-türkische - „Einpersonenstück in drei Körpern“ von Cocon Kultur in Kooperation mit WERK X den Preis des Ethos International Theater Festivals erhalten.

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14.3.2015 TAG: Kreon (von Marc Pommerening)

(c) Anna Stoecher
(c) Anna Stoecher

Dass das TAG-Theater für das Wiener Kulturleben eine besonders große Bedeutung hat, ausgesprochen interessante Bearbeitungen vor allem historischer Stoffe auf die Bühne bringt, ein tolles Ensemble zur Verfügung hat und immer wieder spannende AutorInnen zur Mitarbeit gewinnt, wurde hier schon hinreichend gewürdigt. Und auch diesmal ist es nicht anders: Marc PommeringsKreonist eine überaus geglückte und wirklich sehenswerte Produktion.

 

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11.3.2015 aktionstheater ensemble: Angry Young Men

(c) Gerhard Breitwieser
(c) Gerhard Breitwieser

Viel hat er versprochen, der Pressetext: Von einer „Suche nach Identität“ war da die Rede, von „Alltagsrassimus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie“, es wurde die Frage gestellt nach dem Übergang vom paralysierten Youngster zum Täter mit Allmachtsfantasie. All diese Ankündigungen wurden letztendlich nicht eingehalten.

 

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